Sonntag, 27. August 2006

farewell.

so. diese geschichte hat ein unrühmliches ende gefunden. aufgrund der «aktuellen lage» musste der email-verkehr - ohnehin nicht üppig - abgebrochen werden.

mich nimmt wunder, was das für eine liebe sein muss, wenn sie ihm das befehlen kann, und er kuscht. ich weiss, dass sie eifersüchtig war darauf, aber bitte - ein mail mit inhalten wie «den kindern geht es gut, bald gehen wir in die toscana und wir freuen uns riesig» kann doch nichts verbotenes sein, oder? da war null doppeldeutigkeit dahinter, nicht mal ein hauch von «ach, wie schön war es doch damals».

was sind das für frauen, was für männer, die so funktionieren? ich mein, ich als ehe-killer, wer will denn so was? ich sicher nicht. ich finde es, und das ist noch harmlos ausgedrückt, sehr, sehr krank. für mich hat das viel mit verlustängsten zu tun, mit kontrolle, mit erwartungen - und das ist nichts, womit ich meine tage fülle beziehungsweise meine zeit vergeuden möchte.

schade, dass es nach 15 jahren bekanntschaft - mal waren wir uns näher, mal weniger, aber richtig nahe eigentlich nie (das ist ja auch so was, darauf kann man doch nicht eifersüchtig sein, auf eine nichtexistente nähe?) - so enden musste. ich wünsch ihm auf seinem weiteren lebensweg alles gute.

*kopfschüttel und weitergeh*. wer eine erklärung hat - bitte. go ahead. :-)

Samstag, 26. August 2006

danke, doris.

schade, dass du gehst. ein samstag ohne dich wird ein anderer sein. ich weiss gar nicht, warum ich jetzt überhaupt noch die zeitung lesen soll. wie soll ich jetzt erfahren, wie es den mimis geht? und sedlacek? und haemmerli? und mizzi? und mona? und wieviel alkohol gesoffen wurde? und wie schlecht almodovar ist?

undundundund. vielleicht später mal, in einem anderen leben.

Freitag, 25. August 2006

und jetzt

geht die derzeit extrem verwöhnte frau rage ins kino. thank you for smoking steht auf dem programm.

dem eb, dem besten aller männer, sei herzlich verdankt.

danke, robbie.

du warst grossartig. auch wenn ich froh bin, dass du dich nicht öffentlich über meine brüste unterhalten hast. dass du uns deinen arsch nicht gezeigt hast, fand ich auch gut. auf den «wanked off»-scherz hätte ich verzichten können. aber dass du monsoon gespielt hast, machte mich extrem happy.

robbie

und auch das hätten wir jetzt hinter uns gebracht. dem eb hats sogar wider erwarten sehr gefallen.

sissi

Dienstag, 22. August 2006

stand.

nach hinten schieben. spagat. sitz. nach hinten schieben. spagat. sitz. nach hinten schieben. spagat. sitz. nach hinten schieben. spagat. sitz. nach hinten schieben. spagat. sitz. nach hinten schieben. spagat. sitz. nach hinten schieben. spagat. sitz. nach hinten schieben. spagat. sitz. nach hinten schieben. spagat. sitz. nach hinten schieben. spagat. sitz.

so ging das heute den ganzen tag. und zur krönung waren mami und papi live dabei, als der sohn das neue feature noch upgradete: vom sitz im bettchen hochziehen und stehen bleiben. lange. nur als mami und papi laut lachen mussten, hätte er beim mitlachen fast die stange losgelassen.

stand

ICH WILL MEIN KLEINES BABY ZURÜCK! :-)

zwölf jahre.

zwölf jahre lang war ich ihr treu. sehr treu sogar. hatte ich kurze haare, besuchte ich sie jeden zweiten monat. hatte ich lange haare, reichten alle vier, fünf monate. ich hatte bei ihr einen sonderstatus, wurde ganz allein bedient und bekam kaffee, kuchen und einen vorzugspreis. die haare geschnitten wurden mir im friseursalon eines pflegeheims, in dem ich auch schon gearbeitet habe, klein, fein und sehr familiär.

genau so etwas hatte ich erwartet - wohl auch, weil ich gar nix anderes kannte -, als ich mich gestern dem eb zum haareschneiden anschloss. ein kleines, feines lädelchen mit der scheffin und allenfalls einer lehrtochter. da, wo ich wohne. klein, fein und familiär.

nun: ich wurde erschlagen. schon beim eintreten. eine junge frau half mir aus der strickjacke, ich durfte am eingang ein paar heftli mitnehmen, und schon gings ab auf einen sitz - alles sehr gestylt -, es wurde kafi gereicht und ein glas wasser, und schon stand die scheffin da. der frau, die sich das schön sein ganz sicher hart erarbeitet hat, musste klar gemacht werden, dass vor ihr eine frau sass, die ausser dem badezimmerspiegel kein weiteres selbstdarstellungsobjekt besass und sich im übrigen auch gar nix draus machte.

ich fühlte mich unverstanden. das gefühl wuchs, als ich mir während die farbe einwirkte und ich gemütlich die klatschpostillen durchgehen wollte, die hände massiert wurden. es dauerte einige sekunden, bis ich diesen schock verarbeitet hatte. der nächste kam, als ich zum haarewaschen ganz unschuldig auf einen sessel sass, und plötzlich fing es unter mir zu vibrieren an. massage! schock total!

trotzdem kann sich das resultat sehen lassen. beinahe hätte es auch für die nachbarschaft einen schock gegeben, denn der eb fand seinen schlüssel nicht mehr und es stand zur diskussion, dass ich mitsamt einem folien-turban den rest der familie abholen gehe. er verliess das haus dann über das waschküchen-fenster.

und der preis? dreimal höher als vorher.

frise

Montag, 21. August 2006

und schwupps!

ist der sohn einen zweiten tag in der krippe abgeschoben (es würde dann korrekterweise in die krippe heissen) versorgt.

das freut ihn sicher. er hat gestern die zweite erkältung seines lebens begrüssen dürfen und wir hoffen alle ganz, ganz fest, dass das ohr diesmal verschont bleibt.

schön für robbie.

frau rage will schön sein. schön für robbie, schön für sich, schön für den mann (man beachte die reihenfolge). weil die pfunde noch nicht im dreivierteltakt purzeln (immerhin konnte kürzlich eine 6 vornedran begrüsst werden), muss man halt an der äusseren verpackung (= die frisur) schaffen.

deshalb geht frau rage morgen zum gwafför. 12 jahre lang wurde dieselbe frequentiert, auch wenn der weg noch so weit war. man hatte sich aneinander gewöhnt, wusste viel voneinander und überhaupt: viel des von frau rage so verhassten gwafför-smalltalk blieb ihr so erspart.

aber eben. seit da ist alles anders. sie ist die schwiegertochter meiner gwaffösin. und ich hab jetzt eine neue und - wegen meiner gwaffösin - ein schlechtes gewissen.

rage.

reloaded.

tomatenfaen

how much?

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