Donnerstag, 29. April 2010

wie klein die welt ist.

ich kenn dich, sagte mir eben eine frau auf dem spielplatz; sie war zu besuch bei einer nachbarin. du heisst rage, sagte sie. ja, sagte ich, und wer bist du? ziehst du die sonnenbrille aus?

danach war der fall klar: sie ist die cousine eines meiner ex-schulkollegen, wohnt ein paar dörfer weiter und wohnte früher einen katzensprung von mir entfernt. :-))

Sonntag, 25. April 2010

frischluftbeweise.

ich bin platt. so platt, dass wir die kiz nach der heimkehr vor die kiste setzten und dort liessen – unfähig, uns auch nur einen millimeter zu bewegen. das essen machte freundlicherweise der pizz.a-ku.rier und brachte es bis vor die haustüre. auch die kiz waren platt. plätter als jemals zuvor.

gestern hatten wir den nachmittag und abend im nahen ausland bei einem football-spiel verbracht, in dem die wilden hengste des ebs gegen die blauen teufel spielten, bei denen meine cousins spielen. so wurde es ein halbes familientreffen. tricky war, die kinder auf der halbstündigen heimfahrt wach zu behalten, weil: ein bad, das musste einfach sein, so dreckig wie sie waren.

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heute waren die belgier nochmals kurz da, und wir zogen an den fluss, wo der rhein zwei kleine, wunderschöne seen gebildet haben. die sonne hitzte uns auf, und so war es kein wunder, dass meine kiz, die sich temperaturen um kurz vor dem gefrierpunkt gewohnt sind, stantepede ins wasser liefen und mehr oder weniger dort blieben. wir anderen machten unter dessen ein feuer, brieten würste und genossen die unglaubliche hitze.

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und jetzt: weiter plätten.

Mittwoch, 21. April 2010

wehmut.

gestern kam die einladung zur wieder eröffnung der badi. am samstag. ich kann nicht gehen, wir sind dann im ausland. und meine lust, nach zürich zu gehen, ist weniger als nicht vorhanden. in die badi, das wäre zwar lustig, aber ich weiss genau: ich wäre nur damit beschäftigt, die kinder aus dem wasser zu ziehen.

am montag war ich nämlich mit den kindern auf einem wunderschönen spielplatz in der ältesten stadt der schweiz. es war schön warm, der bollo hatte schon die crocs an, nur das häxli bestand darauf, die jacke anzulassen. es war aber nicht kalt.

die kiz vergnügten sich erst auf der rutsche - eine riesige rutsche - bis dem bollo einfiel, dass es ja auch noch einen riesigen sandkasten gibt. das häxli rennt hintennach, und ja, der sand, der ist ihr egal. es gibt dort nämlich auch einen fluss, den man stauen kann. und in den geht sie mir nix, dir nix, schnurstracks hinein. bis zu den knien.

wer denkt, sie hätte, wie es sonst ihre art ist, verzweifelt nach neuen kleidern geschrieen («nass, nass. güüsig.»), den muss ich enttäuschen. nein, meine kleine tochter stieg, kaum hatte ich sie der dunklen, sandigen brühe entnommen, stante pede wieder hinein.

es war ja zum glück nicht kalt. die verblüfften gesichter um mich herum waren es auch wert. der bollo hielt sich lange im zaum, bis auch er auf die lustige idee kam, bis in den knien im wasser zu versinken. er entschuldigte sich aber sofort. :-)) den gesprächen der anderen mütter entnahm ich, dass wasserratten in den bergen eher rar sind. ihnen zu erklären, dass meine kinder süchtig nach wasser sind, war mir aber zu mühsam. :-)

celebrating.

ich habe eine idee für töchterchens geburi-geschenk. da sie ja schon vieles hat, für lego und co. aber noch zu desinteressiert (mit ausnahme von duplo) ist, und ich nicht will, das die kiste mit unzuordnembarem kram zu zwei kisten wird, mal ich ihr, wie schon dem bollo, ein lustiges tischört. ich könnte löcki ein käp'n sharky-schört basteln, der interessiert sie nämlich much more than prinzessin lilifee (eben doch: meine tochter.).

jetzt kam mir aber eine viel lustigere idee: ich male ihr eine milch und eine ovi aufs shirt. das ist nämlich meist ihr erstes wort beim aufstehen und auch das letzte, bevor sie unter zornestränen einschläft, weil es in der nacht keine «milch. ovi.» gibt.

mal sehen. im prinzip würde es eine katze auch tun.

Dienstag, 20. April 2010

flavia de luce: mord im gurkenbeet.

ich war ja, wir kürzlich berichtet, in basel im nasobem. (hier nochmals: gehet hin, es wird euch gefallen!) «gib mir was zu lesen», sagte ich zum fränzi, und das fränzi ging und kam mit fünf büchern zurück. «ich habe», sagte sie, «noch nie von jemandem gewusst, was er liest, ohne ihn persönlich zu kennen.» ich weiss nicht mehr ganz genau, welches die anderen vier bücher waren, aber das habe ich dann schlussendlich gekauft: flavia de luce: mord im gurkenbeet. ich habe es nicht bereut.

«flavia ist hammer», hatte mir das fränzi gesagt, und genau so war es auch. flavia ist 12 und lebt mit ihren beiden schwestern, die ihr weismachen, dass sie ein adoptiertes waisenkind ist, auf dem elterlichen schloss buckshaw. dort gerät die welt aus den fugen: eines morgens finden die de luces einen toten mann im gurkenbeet.

flavia, eine begnadete giftmischerin, beginnt auf eigene faust zu ermitteln. und ist dabei so schlau und versiert, dass man zu denken beginnt: wann habe ich meine kindliche neugier verloren? wann begann ich, die welt komplex zu sehen, zu komplex sogar? wann begann ich, das offensichtliche nicht mehr zu sehen?

flavia ist schräg, fast zu schräg, und ihre schwestern, die immer nur lesen oder klavier spielen, nicht minder. der vater hat sich seit dem tod seiner frau in einem büro eingeschlossen und sortiert mehrmals täglich seine briefmarken neu. und hier beginnen die welt der tochter und die welt des vaters sich zu überschneiden: der mord, der passierte nämlich wegen einer briefmarke. das findet flavia selbst raus und verblüfft damit sogar den inspektor.

das buch hat humor, englischen humor, von einem 80jährigen aus der sicht einer 12jährigen geschrieben, und ich finde: es verhebt von a bis z. ich wollte, flavia würde die beste freundin meiner tochter.

und jetzt, fränzi? was soll ich lesen?

celebrating.

das häxli wird zwar erst in 10 tagen zwei, aber bis dahin mal ein paar fotis aus ihrem leben :-)) sie ist schon soooo gross.

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Samstag, 17. April 2010

walds.pielgr.uppe.

picknick

wir waren heute im wald. nahmen ein picknick mit und blieben drei stunden. den ersten stop machten wir beim tennisclub, wo wir wohl bald mitglieder werden. dann folgten wir einem waldlehrpfad, blieben auf einer lichtung sitzen und assen teil eins des picknicks: pastasalat. später dann spielten wir räuber und gendarm im wald und stiessen dabei auf das gelände der waldspielgruppe: wunderschön am waldrand gelegen, der perfekte playground für naturkiz.

ich bin stunned. es mag komisch klingen, aber in e. hatten wir das nicht. wir hatten zwar den see vor der hütte, aber sonst nur wenig, das die natur zu bieten hat. es gab einen erlebnisbauernhof um die ecke, aber einen wald, einen richtigen, für den musste man ins auto steigen. oder ganz weit hoch laufen. hier aber kann man aus dem haus, das häxli kann auch laufen, läuft fünf minuten und dann ist man im wald. so wie früher, als ich ein kind war.

die kinder haben stöckchen gesucht, das häxli hat sich, nachdem der bollo ihr gezeigt hat, wies geht, ein federchen der backe nach gestrichen, sie sind auf baumstrünken rumgeklettert und waren danach fix und fertig. beim rückweg wollte das häxli wieder tennis kucken («tennis luege») und wäre sie nicht auf meinem kopf fast eingeschlafen, wären wir wohl noch lange nicht nach hause.

das nächste mal erkunden wir dann das rheinufer. dort gibt es zwei kleine badeseen - «gumpa» genannt -, eine riesige wiese mit diversen feuerstellen – und dann mal sehen, ob diese «gumpa» als ersatz für den zürichsee von den kiz akzeptiert werden. (der bollo meinte übrigens gestern, es sei so wunderschön hier in z., aber er vermisse die kinderkrankenschwester, die kioskfrau und den zürichsee.)

rage.

reloaded.

tomatenfaen

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