Donnerstag, 23. Dezember 2010

feels like home.

der bollo und ich waren heute zusammen mit ein paar anderen familienmitgliedern an einem hockeymatch in auf und davos. es spielten zwei russische mannschaften, blau gegen weiss und die blauen haben mit einigen goals vorsprung auf die weissen gewonnen. naja. der bollo hielt gut durch, nur die letzten sieben minuten musste er tapfer durchhalten, so von wegen ruhig sitzen und so. davor war er aber ganz mutig zusammen mit seinem cousin zu einem jüngeren mann gesessen, der schon ziemlich angetütet war, und liess sich von ihm das spiel erklären. dafür gab der bollo dem jungen mann ein paar von seinen mms ab.

in der zweiten drittelspause trafen wir noch ein paar andere, die uns aus footballkreisen bekannt waren, und einen davon, den liebt der bollo über alles. und es war dieser moment, als dieser junge herr zusammen mit dem bollo, seinem cousin, dem häxli-götti und noch ein paar familienmitgliedern unten vor dem stadion mit einer pet-flasche fussball spielte, als ich dachte: ja, so ist es gut. so darf es bleiben. wie ich schon mal schrieb: wir hatten hier schon ein umfeld. und es ist ein gutes. und diese nähe, das gab es in zürich einfach nicht. nicht in diesem masse.

und jetzt freuen wir uns auf weihnachten.

Dienstag, 21. Dezember 2010

tja.

den eb hat es ins bett geschmissen, das glaubt kein mensch. der arzt gab ihm nicht mal medis, sondern sagte: du! jetzt! liegen! bleiben! was er nach kräften macht. trotzdem hängen im kinderzimmer jetzt die vorhänge, und was soll ich sagen: es sieht wunderbar gemütlich aus. ich will auch so was für unser zimmer! sagt die, die niemals vorhänge wollte. niemals.

weil frau rage trotz der ebschen krankheit arbeiten musste, blieben die kinder bei den grosseltern im nachbardorf. also vor allem das häxli blieb. der bollo musste wieder mit heimweh nach hause gebracht werden, weil er sich dermassen sorgen um seinen papi machte, dass er vor weinen nicht schlafen konnte. dass er heute aber vom grossvater im kindsgi abgeholt wurde, machte ihn trotzdem stolz.

die kleine hexe hat einen geboten, den glaubt man gar nicht: offenbar blieb sie heute bei der grossmutter den ganzen tag trocken. eine super leistung für eine zweieinhalbjährige, die nur dann aufs klo geht, wenn sie untenrum frei ist. (das ist jetzt mehr dafür, dass ich das nicht vergesse.) jedenfalls verkroch sie sich nach dem essen unter dem esstisch, was immer sehr verdächtig ist. ende vom lied: hexe unter der dusche, stinkewäsche in der waschmaschine. tja.

ICH HABE FERIEN!

Montag, 20. Dezember 2010

(i've had) the time of my life.

es war vor etwas mehr als vier jahren, als ich den job anfing, der schlicht perfekt für mich sein sollte. ich konnte alle meine qualitäten (auf die ich hier nicht eingehe :-P) einsetzen, es war mal nicht in zürich, dafür am see, und es war: hammer.

wir waren zu 18, die damals die zweigstelle von null auf hundert aufbauen durften. die meisten im teilzeitpensum, was faktisch bedeutete: über 100 prozent. zumindest am anfang. es war unglaublich stressig. es wurden fehler gemacht, es gab streit, es gab tränen. der umgangston war ein rauher, fehler und andere störungen wurden sofort angesprochen und ausdiskutiert. es gab ein paar, die sich nicht ins ganze einfügten und den laden irgendwann verliessen. und durch solche ersetzt wurden, von denen man irgendwann nicht mehr wusste, dass sie nicht von anfang an dabei gewesen waren, so sehr gehörten sie dazu.

ich idealisiere, ich weiss das. es war echt stressig, der scheff ein choleriker, aber auch einer, der uns nach kräften förderte und von uns forderte. und, wenn es hart auf hart kam, zu 200 prozent hinter uns stand. (was einen nicht von der gerechten strafe fernhielt, im gegenteil.) manchmal war man auch sein frustablasser. und doch schuf er ein klima, das geprägt war von offenheit, von kreativität, von lustvollem arbeiten, wie ich es nie vorher erlebt habe. (fürs nachher fehlen mir noch ein paar berufsjahre, um das abschliessend zu beurteilen.)

wir waren 18 freunde, die durch dick und dünn gingen. der erste bruch kam nach drei jahren, da mussten ich und noch ein paar andere gehen. es war hart, auch für diejenigen, die zurück bleiben mussten/wollten/sollten. und sie haben sich für diejenigen, die gehen mussten, eingesetzt. weil sie ihnen noch in die augen sehen wollten.

fester bestandteil der arbeit waren die parties; immer feucht fröhlich, immer lustig. immer mit den gleichen, die bis am schluss blieben, immer mit den gleichen, die irgendwann im koma waren. man konnte wetten abschliessen. und doch: es war hammer.

letzten freitag fand die letzte party statt. der laden ist geschlossen, es blieb niemand übrig. aus dem laden wurde für einen abend eine party location, die seines gleichen suchte. mit einer aggro-ecke, wo man das geschirr, aus dem wir jahrelang gegessen hatten, an die wand hämmern konnte. mit einer sentimental-ecke, wo man sich im liegestuhl hinlegen konnte, die packung kleenex daneben. es wurde ein film mit fotos von früher gezeigt, und zum abschied wurde nicht leise adieu gesagt, sondern bitterlich geweint.

es war die beste zeit meines lebens. damals. und jetzt: geh ich weiter.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

...

das häxli nannte ihren bruder heute «beschte früünd!» es war zauberhaft. ja, die zwei kleben zusammen wie pech und schwefel. und noch immer ziehe ich es vor, nicht mit ihnen zu spielen, weil es einfach wunderbar ist, ihnen dabei zuzusehen und zuzuhören. im moment allerdings leben sie hauptsächlich am esstisch, wo sie malen und kleben und im falle des bollos irgendwelche buchstaben aneinander reihen. und nein, das ist nicht die weihnachtsgeschenke-produktion, sie wollen einfach nix anderes machen. oder rössli spielen, im falle des häxlis. im falle vom bollo käme noch piraten spielen oder sonst was in frage.

letzten sonntag waren wir skifahren, also der bollo und der eb. die kleine hexe und ich schauten ihnen dabei zu. der bollo kann noch immer nicht stemmbögeln, aber sein unglaublicher sinn fürs gleichgewicht, den er ja schon beim reiten zeigte, scheint ihm auch hier zu helfen. im januar geht er mit dem kindergarten eine woche skifahren, mal sehen, was er dabei lernt. :-) ich finde dieses angebot super: keine 100 franken für fünf mal zwei stunden skifahren lernen. sie werden mit dem car gebracht und wieder geholt. (er wird schlafen wie ein herrgöttli. tut er jetzt schon, aber so viel frische luft und sport - hach.)

noch acht mal schlafen bis weihnachten. ich habe versucht, die geschenkeberge für die kinder in grenzen zu halten. der bollo wünscht sich einen schwimmkurs, die hexe bekommt einen rossstall. ansonsten hoff ich, mein alljährlicher appell hat gewirkt. :-)

Samstag, 11. Dezember 2010

xmasgeschenke.

heuer scheint ja das mosaiken von platten als topfuntersetzer für den esstisch mode zu sein - gleich zwei familien wollen das für die grosseltern basteln. blöderweise handelt es sich bei der einen familie um die schwagerfamilie, und zwei derartige geschenke für die grosseltern wären irgendwie - ja. ausserdem wär ich nie auf die idee gekommen, das zu machen, obwohl ich seit jahren! ein derartiges teil besitze. von meinem gottameiteli in einer zeit gebastelt, als man noch gschenkli für das gotti bastelte (die phase geht vorbei, merk ich grad).

die frage ist nur: was basteln wir? ideen, anyone? eine leise ahnung hab ich, aber sollte was besseres kommen, würd ich die glatt übernehmen. :-)

schnöpsel.

  • nachdem wir bisher vom schnee eher verschont wurden, schneit es seit vorgestern nacht ununterbrochen. der bollo ging heute nachmittag auch tapfer hinaus, um einen schneemann zu basteln – die kleine hexe, unser freitagshütekind und ich blieben nobel drinnen. auf jeden fall habe ich dem bollo gesagt, wir wüssten noch nicht, ob wir morgen skifahren gehen könnten, eventuell seien wir auch eingeschneit. was die beiden knilche sehr lustig fanden und schon strategien entwickelten, wie sie trotzdem raus kommen.
  • ganz hoch im kurs hier: verkäuferlis spielen. mit einem uralten teil, das früher in einem badezimmer hing. früher meint: viel früher. der kleinen hexe ihr lieblingskauf: glace.
  • die kleine hexe ist im level «rollenspiele» angekommen. klingt unglaublich süss, wenn sie ihre rösslis fragt: gehz euch gut? jaja. wollt ihr auch was essen? jaja. sieh mal, hier siehst du mami, papi, den bollo und xxxx.
  • und noch ein häxli-feature: «i han di uuuu fest gern, mama/papi/bollo.» schmelz!
  • rage.

    reloaded.

    tomatenfaen

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