Sonntag, 3. April 2011

non-horreur.

es war ein sonntag, wie ich ihn nicht anders gebraucht hätte. wir haben den kindern ein riesen freude gemacht und das planschbecken aufgestellt – aber, natürlich, nur fusshoch gefüllt, damit das wasser schön warm werden kann – gestern und heute abend zum znacht gegrillt und einfach nur rumgechillt. der einzige versuch, mich hinzulegen, endete in einem kleinen desaster: findet die lunge doch nicht lustig. :-))

ich hab schon ewix nicht mehr gelacht. und ich glaube, ich verkneif es mir auch noch ein weilchen. ich will nicht wissen, welchen preis ich dafür bezahlen muss. und ich bin weiss gott ein fröhlicher mensch.

fällt mir erst jetzt auf: es hat mich im spital keine sau nach einem arbeitszeugnis gefragt. krass.

nächste woche heissts ciao focus, ciao ford, ahoi vw, ahoi touran! warum der touran, obwohl ich den renault grand scenic favorisierte, zumindest ab blatt? es war am ende einfach das bessere angebot. der neue grand scenic mit diesen bose-lautsprechern – das einzige schnell lieferbare modell – wäre teurer geworden als der vw touran.

Samstag, 2. April 2011

horreur.

die letzte woche war, ich kanns nicht anders sagen, der absolute horror. nachdem ich von donnerstag auf freitag nur gehustet habe, hat ein telefon am frühen morgen auf der notfallstation ergeben: die frau kommt zu uns. as soon as possible. auf der notfallstation, wo ich um 10.30 eintraf, hiess es: sie bleiben bis auf weiteres bei uns.

es war nur ein viraler infekt, zuerst, einfach ein hartnäckiger, und dagegen kann man ja, egal ob schwanger oder nicht, gar nix tun. zwei, drei, tage später machte sich erleichterung breit: es war endlich, endlich eine bakterielle entzündung. eine lungenentzündung. endlich konnten sie was tun, judihui!!

das schlimmste, das wirklich allerschlimmste waren die nächte. wenn ich um mitternacht die neue kanüle antibiotikas bekam, war ich sofort hellwach und hustete mir sicher zwei stunden die seele aus dem leib. nein, es war nicht lustig. gar nicht.

das zweitschlimmste waren alle, die sich nach dem baby erkundigten. und den folgen der antibiotika auf das ungeborene leben. es gab tage, da hätte ich am liebsten geschrieen, so ich gekonnt hätte (die stimme kam bis heute nicht zurück): hey man, es geht jetzt mal um mich. es nutzt keinem was, wenn ich am schleim ersticke, den man mit antibiotika hätte vermindern können, weil man wegen des babys darauf verzichtete. keinem. (ich musste in einer nacht sämtliche notfall-untersuche wegen verdachts auf lungenembolie über mich ergehen lassen. ja, war auch nicht lustig. und am schluss nur eine rippenfellentzündung.)

mit der zeit leuchteten die augen der ärztinnen und schwestern wieder: der virus ging zurück. so sehr, dass sie mir am donnerstag sagten, ich dürfe am samstag wieder heim. und ja, ich wollte heim. und wie. husten kann ich auch hier. und zuhause ists am schönsten.

ich habe viel gelesen, den roman von der knecht, zeitung, blogs, was weiss ich, aber in aller erster linie habe ich geschlafen und die ruhe genossen. und jetzt bin ich zwar noch nicht ganz auf dem damm, aber ich spüre, wie es wieder wird. wie die lunge sich schon daran gewöhnt, dass es mal andere bewegungen gibt und nicht mehr wegen jedem pieps gereizt wird. und so weiter. ja, ich glaube, das kommt gut.

danke für die wünsche!

Mittwoch, 23. März 2011

thx for chocoate.

meine mädels, danke für eure spenden. ich werde aus der ganzen aktion überhaupt nicht schlau; aber das wird sich mir sicher später einmal erhellen, wenn mein kopf wieder klar ist.

ich würde so gern den selbstmitleidsmodus abschalten, und eigentlich ists auch so, wahnsinnig leid tu ich mir nicht, es ist nur verdammt mühsam, so krank zu sein, dass man sich kaum mehr bewegen kann. heute morgen hat sich dann auch noch kurzfristig der kreislauf verabschiedet, und wäre meine tochter nicht meine tochter, ich weiss nicht, wie der wieder auf touren gekommen wäre: sie liess mich eine stunde schlafen.

das experiment mit dem codein war, naja. auf der packungsbeilage stand, schwangere sollten es nicht nehmen, der arzt könne aber ausnahmen machen. das tönt genau nach meiner situation. ich nahm aber nicht die damals verschriebene menge, sondern nur 15 tropfen, die eine viertelstunde zusammen mit anderem den kopf wieder verliessen, wie ich annehmen darf. beim nächsten anfall nahm ich dann 20 tropfen, und ich glaube schon, dass es genützt hat, ich glaube, so entspannt, mit nur drei, vier unterbrüchen wegen hustens, hab ich länger nicht mehr geschlafen. ich glaube aber, dass das blutdruckproblem daher kommt. oder auch nicht.

naja. ich weiss jetzt auch nicht, was ich machen soll, ausser weiterhin abwarten und tee trinken. es ist ja trotz allem zum kotzen, die situation, ich habe sechs kilo abgenommen. und es hat noch reserven, deshalb mach ich mir ums baby keine sorgen. die letzten beiden tage war es erträglich, weil der eb noch da war, heute bin ich allein mit den kiz, wobei der sohn bei seinem besten freund zum geburifest eingeladen ist.

und, last, but not least: nächste woche kriegen wir ein neues auto. vw touran. der sharan schien dann doch eine nummer zu gross.

Montag, 21. März 2011

abwarten. tee trinken.

es wird still um mich; ich kann nicht mehr sprechen, der husten hat mir die stimmbänder geraubt. sogar flüstern strengt massiv an. telefonieren geht gar nicht, ich hör nix, ich kann mich nicht verständigen. das mittelohr, so sagte mir gestern der konsultierte notfall-arzt, als ich das nach luftschnappen nicht mehr aushielt, meinte, es sei zwar rot, aber noch intakt. eine tendenz nach unten zeige sich nicht, sei aber nicht ausgeschlossen. ich glaube nicht, dass es zum allerschlimmsten kommt, spüre aber, wie es sich langsam schliesst, das ohr, und wie es, wenn ich auf die eine seite liege, zwar schmerzt, aber nicht allzusehr.

lungen, herz und bronchien wären aber intakt. wenigstens das. das allerschlimmste ist, dass ich kein codein nehmen darf. es würde mir die nächte extrem erleichtern. die nächte, die sind die hölle.

Sonntag, 20. März 2011

mist, elendiger.

ich bin, mal wieder, krank. sehr krank. ich kann nachts nicht schlafen, weil ich von hustenanfällen geschüttelt werden. ich habe tagsüber keine nerven, weil ich nachts nicht schlafen kann. ausserdem war die letzte woche arbeitstechnisch der absolute overkiller, und es gab keine chance auf ausweichen.

es gibt ja die theorie, dass man einer krankheit ihren lauf lassen muss, bis sie sich selbst auskuriert, und wenn man schwanger ist, muss man das ja zwangsläufig so machen, weil es fast keine medis gibt, die man nehmen darf. nun: es ist der horror. der blanke horror.

was ganz übel ist, ist der kontrollverlust über den körper. der macht dinge mit mir, das wollen sie gar nicht wissen. und ich kanns nicht abstellen, ich muss es über mich ergehen lassen, obwohl es wirklich nicht angenehm ist.

ich will wieder gesund sein. ich will auch den spaziergang zurück, der diese schwangerschaft vorher war.

rage.

reloaded.

tomatenfaen

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