Dienstag, 11. April 2006

kochtopf-bestechungsessen.

wenn sie, sie, sie und er deswegen bei mir sind, dann muss es was geben. es kann praktischerweise auch noch damit verbunden werden. :-)

das rage-kochtopf-bestechungsessen

egg

man nehme:

eine sauce hollandaise
150 gr butter schmelzen und beiseite stellen. in einem anderen topf 3 eigelb, 3 el zitronenaft und ein el kaltes wasser verrühren und mit salz und pfeffer würzen. bei kleiner hitze - wichtig! - unter ständigem rühren - noch wichtiger! - bis zu 10 minuten erwärmen. weiterrühren und die butter esslöffelweise hinzugeben, bis sich die sauce bindet.

das ist schon die halbe miete.

dazu kommen:

toastbrote.
spinat, erwärmt.
tomaten, in scheiben geschnitten und kurz in buttter gedünstet.
champignons, gedünstet.
rösti.
pochierte eier, in warmem wasser mit ein paar spritzer apfelessig hergestellt.

dann

nehme man das toastbrot, lege es auf einen teller, lege eine bis zwei tomaten drauf, gebe den spinat und die champignons dazu und runde das ganze mit einem pochierten ei ab. über das ganze schütte man dann ein wenig - oder auch viel - sauce hollandaise. das ganze richte man mit ein wenig rösti an, und fertig ist das punktesammel-menü. :-))

zum dessert gab es noch einen bananen-apfel-ananas-fruchtsalat mit einer orangensaft-zitronensaft-sauce, aber davon gibt es leider keine bilder.

der sohn, der tags zuvor über eisenmangel geklagt hatte, mochte da nicht mitessen und stellte sich sein menü selbständig zusammen.

sohn

das ist duschstange, eingelegt in wasser und olivenöl, begleitet von papi.

tochters grösste feindin

ist das eigene mami. nur das mami sagt der tochter, sie sei fett, und bietet ihr an, ein schlankheits-produkt eines grossverteilers zu besorgen. natürlich nicht ohne den hinweis: «dazu muss man aber innerlich bereit sein.» und: «der frühling kommt, die röcke werden kürzer.»

zum glück ist das dem sohn egal.

Montag, 10. April 2006

sagt das eine knie zum andern

«du, kannst du mir bitte die salbe zur tube rausdrücken, deine finger sind ja noch ganz!»

knie

die lage ist leider dramatischer, als es hier scheint. :-)

lazarett.

und es begab sich, dass frau rage mit dem kleinen vom ersten eingewöhnungstag in der krippe wieder nach hause kam. zu hause lag der eb mit einem verstauchten handgelenk, einem gebrochenen zeigefinger und einem kaputten knie im bett.

als frau rage den obersten absatz der treppe erreicht hatte, machte es päng! klöpf! tätsch! und ein schrei gellte durchs haus. grund: die kniescheibe von frau rage hatte sich aus ihrem lager verabschiedet. frau rage stellte sofort das baby hin, schrie weiter, sass auf eine treppenstufe und dachte endlich daran, die kniescheibe wieder an ihren angestammten ort zu retournieren.

et voila. die schreie gingen, der schmerz blieb. kurz danach war auch der eb, der in panik die schlüssel suchen musste, zur stelle.

und übrigens kann der kleine wegen heiserkeit nicht mehr reden.

bett

Freitag, 7. April 2006

the pope funeral.

morgen vor einem jahr wurde der papst beerdigt. drei todesfälle jagten in jener zeit einander: der papst, fürst rainier und die amerikanische wachkoma-patientin terri schiavo. und mittendrin, praktisch out of control, trat harald juhnke von der bühne des lebens ab. den hatten bis dato alle vergessen.

an jenem abend, an dem der papst beerdigt wurde, kam sie zum jassen vorbei. diese diskussion war da schon geschichte.

und weil sie morgen schon wieder bei mir ist, verzichte ich jetzt darauf zu schreiben, dass mir die letzten drei tage dermassen übel war, mit denselben eileiterschmerzen, dass ich schon fast an eine wiederholung dachte. nein!

ohne worte.

jc

das gümmeli links oben ist von den panini-bildchen. fussball macht bei familie rage auch im bett nicht halt.

Mittwoch, 5. April 2006

und jetzt

muss mami wieder kleben gehen. man will ja gerüstet sein.

neues aus der reihe

kunst, die keiner braucht.

des mamis neustes lieblingsföti:

hrhoslo

uns gibz auch als trio! :-))

trio

Dienstag, 4. April 2006

deutsche sprache schwere sprache.

neulich auf dem rav.

sie: woher können sie so gut deutsch?
ich: wie meinen sie das?
sie: sie müssen doch irgendwo deutsch gelernt haben.
ich: ähm, ich bin schweizerin, ich konnte schon immer deutsch. ist meine mutttersprache.
sie: nur weil man schweizerin ist, heisst das nicht, dass man deutsch kann.
ich: ähm.
sie: weil sie so einen beruf haben.
ich: ach, wissen sie. das kann man oder man kann es nicht.

bad feelings.

wie hat die knecht geschrieben? wegen frauen wie der binderin, die alles stehen und liegen lassen, weil der mann mit dem zahnenden kind nicht klar kommt, hat sich noch nichts geändert.

ich gestehe: ich wäre auch so. obwohl ich so gerne anders wäre. ich hätte ein schlechtes gewissen, weil der arme mann, der das wahrscheinlich gar nicht so sieht, sich neben seiner arbeit noch mit einem schreienden kind abgeben muss, derweil ich mit meinen freundinnen am saufen bin. es gibt so ein diffuses gefühl in mir, dass mir sagt, dass das kind jetzt! gerade! an meine brust gehört und sonst nirgends hin.

da nutzen alle feministischen pamphlete nix. ich weiss ja, dass es der mann auch könnte und das sich nix daran ändert, wenn ich auch zu hause bin. es ist auch nicht so, dass ich dem mann nicht vertraue.

und manchmal hasse ich die kräfte in mir, die mir ein schlechtes gewissen einreden, weil ich neben dem baby ein leben führe, in dem ich arbeite, lese, blogge, freunde treffe und es mir auch sonst gut gehen lasse.

ich wünschte mir, es wär anders. aber es ist so. ich arbeite daran.

kein anschluss.

irgendwann war aus tee wein geworden. wie tee schütteten wir ihn meist literweise in uns, und die welt, die wir uns dabei herbeidachten, unterschied sich in gar nichts von der, die wir uns früher mit tee erschaffen hatten. nur das aufstehen am nächsten morgen vfiel uns schwerer.

eine welt, in der es noch keine handys gab. wer was von mir wollte, sprach auf meinen anrufbeantworter, und das waren manchmal viele und manchmal keiner.

und heute? das letzte telefon hatte keinen anrufbeantworter. ich konnte auch nicht nachsehen, wer mich zu erreichen versucht hatte. es wäre mir auch egal gewesen, aber das ist eine komplett andere geschichte. auch mein handy hat keine combox. weil ich seh ja, wer mich zu erreichen versucht hat. das sind manchmal viele und manchmal keiner.

heute versuchte mich mein scheff zu erreichen. ich sah seine nummer, rief zurück, und er sagte (wie schon ein immobilienheini letzte woche): «du hast im fall keine combox. die solltest mal gelegentlich aktivieren.»

nein. kommt nicht in frage. sorry. mein selbstwertgefühl richtet sich heute nach den mails im ordner «eingang».

rage.

reloaded.

tomatenfaen

how much?

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