ihr grosser bruder war heute gar stinkig drauf. und so hat es jedes mal, wenn der grosse bruder laut wurde, ganz feste gegen mamis bauchwand geboxt, wie wenn es sagen wollte: «holt mich hier raus! ich muss meinem bruder helfen!» ganz süss war das.
ich geh mich dann mal über die kloschüssel beugen. übrigens, fazit nach einem jahr minus gallenblase: wenns nix mehr im magen hat, wirds mühsam. mein magen ist sonst sehr, sehr resistent und will sich nur bei wirklich extrem hohem alkoholkonsum ohne vorherige speiseneinverleibung gelegentlich entleeren, aber nie wegen schlechtem essen oder sonst was. was das betrifft, hätte ich mit der herausnahme der gallensteine noch warten sollen - wenn ich gewusst hätte, wie oft ich der kloschüssel noch sehr, sehr nahe komme. egal.
dass der neue scheff-unterhund der sohn des ehemaligen schulleiters meiner sekundarschule ist. ich weiss noch nicht, was ich davon halten soll.
kam der herr noro vorbeigewatschelt und dachte sich wohl: au, bei frau rage, da könnte es mir gefallen. und war bisher nicht wieder wegzukriegen. ich traute mich fast nicht, das dem scheff beizubringen, aber er hat es mir zum glück geglaubt. :-))
bevor sie weiter mit ihrem landessender bluffen, kann ich ihnen eins sagen: punkt 20 uhr wird es ruhig im hause rage. dann machen es sich die krankenschwester-nachbarin und ich bequem und tauchen ab in die wisteria lane. wenn wir mögen, gehen wir danach weiter zu den ärzten oder so, aber auf jeden fall: wir sind fertig, bevor es bei ihnen anfängt. ha!
edit: und für das alles gibz bei uns grossleinwand. nochmals: ha!
mit der sprechstundenhilfe:
tut es fest weh?
ja.
dann machen wir morgen um 11, ok?
edit: bis zum ersten telefon mit dem scheff dauerte es immerhin bis 10 uhr.
gehz dir gut?
nein.
scheisse.
ja, scheisse.
hast du das und das gemacht?
keine ahnung, wo von du redest.
(lacht) scheisse. gute besserung. (lacht)
ds.ds geschaut und mir beim anblick dieser typen überlegt: wäre ich mit meiner clique auf ibi.za oder mal.le in den ferien gewesen, ich wär auch ans casting gegangen. mit viel bier und so intus wäre das in erster linie eine sehr lustige sache geworden (und hätte wohl gehofft, dass ich niemals im leben ins fernsehen komme. aber egal). und zu verlieren hätte ich auch nix gehabt – dass ich nicht singen kann, weiss hier schon jeder. :-)))
ich hab am hintern ein kleines, schmerzendes, rotes teil. man soll sich das vorstellen: zehn stunden fahrt, drei stunden aufenthalt in köln, und man weiss schon nach einer viertelstunde nicht mehr, wie man sitzen soll. ich weiss, es gibt hier leserinnen, die interessiert das nicht, aber es war: die hölle. echt. und das vorherrschende thema neben dem traurigen anlass und dem trotzdem sehr fröhlichen verwandten-wiedersehen (der bollo und der eb waren zu hause geblieben). (ich hab irgendwann scherzhaft begonnen, das aua-teil, mich und das bebe als unzertrennliches trio infernale zu bezeichnen, so weh tat das.)
bald kommen fotos - keine angst, nicht vom roten, schmerzenden teil - sondern von der kleinen stadt in belgien, wo ein teil meiner verwandten wohnt. wo es unmöglich ist, eine frau mit bier unter den tisch zu saufen. und wo es zum zmorgen, zum zmittag und zum znacht, einfach immer, das von mir heissgeliebte preparée gibt.
hmpf. das nächste mal lass ich beide kinder zu hause und geh mit dem eb allein. :-))
bin ich die einzige, die die am liebsten boykottieren würde? zweimal 10 stunden hin- und rückreise, das ist der horror. in köln drei stunden warten müssen, weil man den ersten anschlusszug wegen einer signalstörung nicht erwischt hat, der zweite ganz ausfiel und dann im dritten keinen sitzplatz mehr bekommen und einen anschiss von der kontrolleuse, von wegen dieser zug sei reservationspflichtig? ja mei!
aber ich werde mich noch beschweren. ganz, ganz sicher. :-))
an einer beerdigung. im ausland. und da ist mir das peinlichste passiert, was passieren kann: kurz vor dem moment, wo die urne im grab versank, klingelte mein telefon.
zum glück war in der nähe eine baustelle. zum glück hab ich keinen klingelton, sondern eine menschliche stimme, die irgendeinen bescheuerten satz sagt.