Sonntag, 27. Februar 2011

umzug.

so ein haus macht freude, riesige freude, und das schöne ist, man kann gewisse räume immer wieder anders nutzen und umstellen und überhaupt. :-) jedenfalls goss es bindfäden, als wir aufstanden, und der eb und ich schauten uns im bett noch an und sagten: was bauen wir heute um?

wir entschieden uns fürs kinderschlafzimmer und stellten das hochbett auf. wir hatten es am ersten tag nach unserem einzug schon probiert und scheiterten dermassen kläglich, dass es erstmal in den keller wanderten. die matratzen lagen auf rosten zuerst im eck, danach nebeneinander. das funzte gut, nur: das zimmer war gut ausgefüllt. war ok für die ganze zeit, weil, wenn wir nächtens bettenlotto spielen, konnte sich locker einer zum übrig gebliebenen kind legen.

haben wir die aufgabe heute also nochmals angepackt und uns die betriebsanleitung ausgedruckt. (es handelt sich um das modell kur.ra vom möbelschweden.) blöd war nur, dass es für die variante, die wir wollten, keine gezeichnete version gab. wir wollten die treppe rechts, aber die durchgehende wand trotzdem links. ist so von den schweden nicht vorgesehen, wie es sich herausstellte. daran scheiterten wir auch letztes mal, denn so passen nicht alle löcher an den richtigen ort. wir haben es dennoch geschafft, ohne zum bohrer greifen zu müssen und haben dafür auf ein paar hölzerne dübel verzichtet. :-)

jedenfalls hat es jetzt auch in diesem zimmer endlich platz, die kiz haben spass und was aus dem bettenlotto wird, das sehen wir noch.

Samstag, 26. Februar 2011

fasnacht.

die erste, so richtige fasnacht liegt hinter uns: es hat einen heiden spass gemacht. der bollo lief mit dem kindsgi im umzug mit, und schon in der hälfte, als ich ihn getroffen habe, hatte er schon einen ganzen sack voll zeugs, das er am boden gefunden hatte, dabei. :-) die kindergärtnerin und ich waren leicht schockiert, was so ein kind am boden alles findet - zückerli auch dort, wo sie niemand sonst sieht, und andere lustige dinge, alles zum verbrauchen und weitergeben. :-)

der hexe war es zu laut, sie zog sich ins traumland zurück und verpasste den vorbeizug ihres bruders. gestört hat es sie wohl nicht. :-) nach dem umzug und der traditionellen beschenkung der kinder sassen wir noch eine ganze weile in der halle, hörten den musiken zu und liessen die kinder den bären steppen. was die getanzt haben - unglaublich. unglaublich süss. :-))

fasnacht11
dem bollo sein kostüm, dass sie im kindsgi selbst fabriziert haben.

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die tochter grenzte sich mit einem mittagsschläfli vom geschehen ab.

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die tochter mit ihrer freundin am tanzen. später nahmen sie sich auch einfach an den händen. die kilometer, die sie so abspulten, will ich aber nicht gezählt haben. :-)))

die kinderkrankenschwester.

ich weiss nicht, wann die kinderkrankenschwester so bewusst in unser leben trat. sie war, rückblickend, immer teil unseres zürcher lebens. wir hatten ihren haussschlüssel, wussten, dass in ihrem keller ein ersatz-autositz und ein ersatz-kinderwagen waren, und wenn sie zuhause war morgens, gab es immer und ausschliesslich einen kaffee aus ihrer maschine. abends ass sie oft bei uns, manchmal auch zum zmittag, wir haben gegrillt zusammen, und vor allem war sie dem bollo seine freundin. was die für zeit zusammen verbracht haben - unglaublich. sie war der erste mensch, zu dem er selbstständig gehen konnte/durfte/wollte und das auch tat.

wir haben regelmässig kontakt mit ihr, sind immer über ihre pläne und so informiert, aber wir sehen uns nicht mehr so wie früher fast jeden tag. das war anfangs ganz komisch, für uns weniger als für sie, weil sie ja dort zurück blieb, wo wir weggingen. jetzt war sie das erste mal bei uns zu besuch - im sommer gehen wir halt zu ihr, in die badi, und in der zwischensaison ist die frau krass beschäftigt, wenn man nicht mehr ihre nachbarin ist - und es war ein wenig wie früher.

gestern, nach dem znacht, gingen wir noch an die fasnacht hier im ort, die jeweils am freitag mit dem fackelumzug der kinder beginnt. danach gab es guggenkonzert und wir gingen in ein festzelt. mit den kindern. unsere tochter hatte einen kessel mitgenommen, in den sie eigentlich ihre konfetti reintun wollte, aber das war so, haben wir gelernt, keine konfetti-fasnacht, das war der fackelumzug und das guggenkonzert. jedenfalls gingen wir in ein festzelt, dass zum thema schwingen hatte, und klar: mit ihrem kessel war die kleine hexe im sand bestens unterhalten. :-))

es wurde nicht von allen geschätzt, dass zwei kleine kinder wie die unseren nachts um - achtung! - acht, halb neun noch an der fasnacht sind, aber bitte: es war alles noch ganz harmlos. das zelt war noch nicht verraucht, es lagen keine alk-leichen rum - sonst hätte ich wohl auch mühe gehabt. um neun gingen auch wir. wir haben getanzt, die kinderkrankenschwester, eine fasnächtlerin aus leib und seele, hatte ihren heidenspass.

und jetzt ist sie wieder weg. das ist schade. sie hätte hier bleiben können, den rest ihres lebens. :-)) und alles - oder vieles - wäre wie früher gewesen. nur den see, den müssen wir uns halt vorstellen.

Freitag, 25. Februar 2011

na.noma.nia

was mich ja immer wieder belustigt an dieser ganzen sache, sind die kassiererinnen, die am schalter der macht sitzen. natürlich wollen die kinder immer mehr von diesen figürli, als man zum bezug berechtigt wäre. rabenmutter, kauf doch mehr ein! du blöde kuh! ehrlich!, denk ich mir manchmal, aber das ginge mir dann doch gegen den strich.

nun gibt es aber eben die kassiererinnen, und die kosten ihren triumph weidlich aus. «nein», hiess es auch schon auf die frage des sohnes, ob er noch mehr dürfe, «die anderen kinder wollen auch noch.» ach ja. oder dann gibt es diese, die fragen, ob man kinder hätte, und die dann in die kiste greifen und zwei, drei handvoll dieser figürli rausnehmen. ein freudenfest für den sohn, aber die aktion muss schnell gehen, damit die anderen, die braven, die erzieherischen kassiererinnen das nicht mitkriegen. es gibt übrigens, wie gestern festgestellt, auch die alten damen, die diese teiler sammeln und bei bedarf den kleinen jungen verschenken.

dabei: es werden ganz sicher tonnenweise praktisch übrig bleiben. bei der letzten aktion, diesen meeresbildli, bin ich zufällig am letzten tag der aktion in den grossverteiler spaziert und habe kurz vor ladenschluss meinen grosseinkauf auf das laufband gelegt. und was passierte? wir kriegten alle bildli, die noch zu haben waren - die wären sonst nämlich einfach zurückgeschickt worden.

Mittwoch, 23. Februar 2011

kindermund.

  • heute im schwimmenden mütterrudel: die kleine hexe wird von einem dreikäsehoch ins gesicht gespritzt. das wasser hierzu kommt aus einer wassespeienden figur, die im planschbecken steht, und der dreikäsehoch leitete den strahl extra in ihr gesicht. nun, fräulein tochter fand das gar nicht lustig, nahm ihren spielbecher, füllte ihn mit wasser und schüttete den inhalt mit verve dem kleinen mann ins gesicht. ich hab mich krank gelacht.
  • letzten samstag hatte der bollo irgendein aua am bein. der grossvater nahm ihn auf die knie, wollte ihn trösten und erzählte dies und das. dem bollo war aber eher nach heulen und kuscheln, und so kam es, dass er seinem grossvater irgendwann sagte: «hast du eine ecke ab?» peinlich berührte stille folgte, bis ich den bollo fragte: «von wem hast du das?» sagt der bollo: «vom götti r.!» götti r. ist der kleine bruder vom eb und damit der sohn der grosseltern. nach diesem statement konnten wir alle nur noch lachen.
  • Dienstag, 22. Februar 2011

    ...

    dass jetzt wieder schnee hier liegt, das ist unfassbar. es ist nicht viel, und er wird bald vergehen, aber er nervt. der soll dort fallen, wo er benötigt wird: da, wo man skifahren kann. geht bei uns nicht allzu gut.

    der sohn hat heute nach der heimkunft aus dem kindsgi schon bei der türe kehrt gemacht – ich hatte grad die post geholt – und blieb bis 14.30 uhr weg. ich hätte wahnsinnig viel tun können in dieser zeit, wie etwa den boden feucht aufnehmen und andere lustige dinge. aber ich mochte nicht.

    am morgen hat die kleine hexe einen trotzanfall deluxe hingelegt, dass ich dachte, ich müsste eine der krippenfrauen zu hilfe rufen. begonnen hatte das drama, als die kleine hexe eingangs chur bemerkte, dass sie ihr baby-rössli zu hause gelassen hatte. sie brach stante pede in laute krokodilstränen aus, vor denen ich mich nur mit lauter stellen der musik retten konnte. und dann, etwa 50 meter vor der krippe, erreichte die kreisch- und zeterwelle ihren höhepunkt. es ging dann doch ohne hilfe, aber soo ein theater - da sieht man seine nerven grad einzeln davonflattern, noch einmal zurückschauen und hämisch winkend. ja, so war das. :-)

    am freitag kommt die kinderkrankenschwester, die kinderkrankenschwester, die kinderkrankenschwester! undsoweiter. man sieht: es plätschert.

    das experiment: die kinder schlafen alleine ein funktioniert immer besser, wobei heute ein kleiner rückschlag seitens des bollos zu verzeichnen war, der es einfach nicht fassen konnte, dass er das jetzt alleine packen muss. und eigentlich, das wissen wir beide, kann er das auch. es ist ja wirklich nicht so, dass er alleine im stockdunkeln den schlaf suchen muss, sondern die türe ist immer offen, es ist genug licht da, und seine kleine schwester liegt auch neben ihm. aber, auch das wissen wir beide, das wird jetzt durchgezogen. mein problem war vor allem, dass ich immer bei ihnen einschlief, und das kostete nicht nur zeit, sondern führte auch dazu, dass ich dann nächtens wach lag. und wenn man seit vier uhr morgens wach ist, dann ists um zehn nicht mehr lustig.

    whatever.

    rage.

    reloaded.

    tomatenfaen

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