Mittwoch, 9. März 2011

diab.etes.

eins vorneweg: es geht hier nicht um tragische fälle, es geht hier nicht um solche, die echt leiden, sondern nur um mich und meine situation.

ich bin nicht die, die impfen gross in frage stellt. oder besser: ich finde impfen eine gute sache. ich fands ok, dass mir die gallenblase rausgenommen wurde, und auch sonst glaub ich allermeistens, was der doktor mir sagt, auch deshalb, weil ich fast nur gute erfahrungen gemacht habe: gute ärzte, die auch mal eine zwiebel übers bett vorgeschlagen haben anstelle von teurer antibiotika. zwei mal hab ich mich bisher einer behandlung verweigert: einmal, als ich eine antibiotika-kur machen sollte, weil mein proteingehalt viel zu hoch war. das war vor einem halben leben, und die medis machten mich depro. und zwar wirklich depro. das andere mal war während der letzten und dieser schwangerschaft: ich schaff es nicht, vitamine zu schlucken. es stülpt sich alles um, wenn ich die tabletten nur sehe.

den verdacht auf schwangerschaftsdiabetes hatte ich schon beim bollo. beim bollo musste ich mehrmals diesen zuckerwassertest machen, weil die nüchtern-werte zu hoch waren. beim häxli hab ich mich beim zweiten mal ebenfalls verweigert, weil ich es mir nicht mehr für nix antun wollte. es waren, in beiden fällen, eh nur grenzwerte, also von gefährlich und so waren wir weit entfernt. auch diesmal war der nüchtern-wert gerade an der grenze, aber ehe ich mich versah, war ich auch schon in der diabetes-sprechstunde, wo mein erster wert, nach einem glas orangensaft und einer magnesium-tablette, sehr gut war. hätte ich diabetes, hätte dieser wert höher sein müssen.

die diabetes-expertin war leicht entsetzt. ihr wie auch der ärztin erklärte ich, dass ich vor dem test vier tage in salzburg gewesen sei und da nicht sehr gesund gegessen hätte. also das halbe kilo früchte, das ich an einem nicht-arbeitstag locker essen kann, fehlte völlig. nix gegen das essen in salzburg: es war sehr, sehr fein, aber eben: gesund ist letztendlich anders. ja klar, sagte die diabetes schwester, das kann es geben, nach solchen tagen, dass da die werte ein wenig durcheinander kommen.

nun gut. ich hab jetzt zuhause so ein gerätli, tue mir jeden tag vier mal in die finger stechen und messe dann den blutzucker. von mir aus gesehen eine komplett überflüssige aktion, seit dem montag ist mein blutzucker nämlich da, wo er sein sollte. ich war bisher nicht mal annähernd im grenzbereich. und ehrlich, ich finde, das hätte man nach dem ersten picks bei der diabetes-schwester schon merken können. auch dem kind hat es bisher nicht geschadet, es ist genau so gross, wie es sein wollte. von einem nicht-mitwachsen der organe, wie es sein könnte, ist also auch nicht die rede. ich werde jetzt morgen nochmals nüchtern testen und dann anrufen, dass ich mich diesem test verweigern werde - das ist echt herausgeschmissenes geld und diese gerätschaften sind dermassen teuer, da verzicht ich echt drauf. sollen sie es einem geben, der es wirklich nötig hat. (da besteht kein zusammenhang, ich weiss, zahlt eh die kasse, aber manchmal muss man auch bei sich anfangen, wenn man kosten sparen will. oder so. egal.)

dass mit schwangerschaftsdiabetes die gefahr für eine vergiftung steigt, ist nicht gegeben, beziehungsweise ist diese gefahr nicht grösser, als sie für mich als mehrfachgebärende über 35 eh schon ist. und hey, ich hatte jetzt zwei unglaublich unkomplizierte schwangerschaften ohne probleme. die, die ich hatte, hab ich mir selbst gemacht, mit gewichtszunahmen etc. alles andere lief immer gut. ich vertraue meinem körper und bin sicher, dass er das auch ein drittes mal problemlos meistern wird. und wenn es probleme geben sollte, dann bin ich jetzt sowieso bald in dem zeitrahmen angelangt, wo die untersuchungen engmaschiger werden.

nein, ich mag mich da nicht terrorisieren lassen von einer gefahr, die offensichtlich keine ist.

we buy a car teil XII.

ich bin ja mehr so der typ: was lange kocht, muss irgendwann gegessen werden. und gerade das auto ist ein thema, das drängt, weil das kind ja nur noch zwei monate in mir ist oder so und wir dann dringend ein neues auto brauchen.

ich gebe ehrlich zu: es war für mich eigentlich klar, dass wir den galaxy nehmen. den kenn ich, das blinkergeräusch lieb ich, und bei ford weiss man, was man hat. oder auch nicht, wie ich ja, wie vor ein paar tagen erwähnt, fest stellen musste. klar ist seither nur eins: es gibt keinen ford mehr.

heute war die chance am vw, und am morgen schien es, als hätte er es nicht gepackt. nicht packen wollen. ich ging hin – schlechte frise, nicht teuer gekleidet, schwanger halt – und wähnte mich erneut im falschen film. man muss dazu wissen: in chur ist die neue vw-garage die alte f.ord-garage. aus diesem haus kam unser jetziges auto, und die angestellten kennen wir alle, auch die ehemalige besitzer-familie, von denen noch ein teil dort arbeitet.

als ich unverrichteter dinge wieder nach hause fuhr, war ich gewillt, auch das abenteuer sh.aran enden zu lassen, bevor es begonnen hatte. ich hatte einen termin extra abgemacht, und der herr behauptete steif und fest, er hätte mich versucht anzurufen, was er nachweislich nicht hat. wurst.

am nachmittag nahm ich die kinder mit und betete, sie mögen sich, aus purer rache, nicht unbedingt von ihrer besten seite zeigen. so von der zweitbesten, das wäre ok gewesen. (machten sie auch, übrigens.) jedenfalls bekam ich eine offerte, die sich gewaschen hat, in der zwei integrierte kindersitze!!! inkludiert sind und die unseren alten wagen vier mal höher bewertet als die von der konkurrenz. klar: wenn schon einer die marke wechselt, so muss man ihm was bieten.

im moment jedenfalls bin ich verliebt in zwei schiebetüren und zwei integrierte kindersitze. und sonst noch ein paar tolle goodies. und das alles für viel billiger als der galaxy. und jetzt bin ich gespannt auf den renault grand scenic, von dem mir auch nur gutes berichtet wurde. stay tuned!

Dienstag, 8. März 2011

weiter im text.

erwähnte ich schon, dass die kleine hexe krank ist? dass wir zwei! kaputte storen haben? dass wir zwei staubsauger haben, die aber beide kaputt sind? dass man dringend aufräumen sollte? dass sich mein kopf ganz komisch anfühlt, so dizzie? undsoweiter.

aber: genug gejammert. zurück ins glied!

Montag, 7. März 2011

sch*****tag. aber richtig.

der tag begann mit einer nacht, die keine war. ich wache regelmässig um 4 uhr nächtens auf und kann länger nicht mehr einschlafen, und zwar auch ohne das rauftreiben des pulses mittels treppenlaufen oder so. ich erwachte also mit einer matschbirne und schwindel und beschloss, die arbeit zu hause zu erledigen. nur musste ich davor noch schnell ins spital, den blutzuckertest machen – ist so im programm im siebten monat. ein picks, dachte ich, dann hab ichs, weil wie bei den zwei anderen kiz, dachte ich, dass ich dann eh keinen hätten. nun, der erste wert war dermassen zu hoch, dass ich zum ausführlichen test geschickt wurde. das war allerdings erste sahne: ein einzelzimmer mit bett und fernsehen. für zwei stunden! ich guckte schulfernsehen, folge vergessen, und schlief ein wenig. ich dachte: ach, das wird schon nix sein. wie bei den anderen kindern.

falsch gedacht. ich hab schwangerschafts-diabetes. mit dem kind ist aber alles in ordnung, es ist so, wie es sein sollte, nicht zu gross, einfach perfekt. keine von aussen sichtbaren «schäden» wie spina bifida oder gaumenspalte, ein properes, lebendiges, gesundes kind, as gesund can be bevor es auf der welt ist. die ärztin sagte, das kriege man locker in den griff mit der ernährung, da müsse ich mir keine sorgen machen, insbesondere weil das kind in mir ja so ist, wie es sein sollte.

danach ging ich mit dem eb essen, endlich mal, danach einkaufen, schleppte die tasche den hügel hoch und stellte fest: der schlüssel. der liegt noch im spital. die nachbarin, die einen schlüssel hätte, nicht zu hause. coooool. nun ja. gut, dachte ich, gehe ich die autolampen heute flicken, nicht morgen, wenn ich eh wieder in die stadt muss. gut, dachte ich, lasse ich mir eine offerte geben, wenn ich schon mal da bin, für eintausch unseres wagens gegen den galaxy oder den grand c.-m.ax. schau ich mir die mal an.

angeschaut. der grand blablabla ist kein auto für uns, dafür der s-m-ax eine gute alternative. nur haben die grad ein angebot, für den man den galaxy billiger bekommt als den anderen. und jetzt, um zum punkt zu kommen: der verkäufer war ein idiot. ok ich bin eine frau, mich interessieren ps und motorenleistung keinen millimeter. mich nimmt die funktionalität wunder, wo der gurt für den mittelsitz herkommt und ob überhaupt drei kindersitze in einer reihe platz haben. wieviel kofferraum noch bleibt, wenn die dritte reihe ausgefahren wird, wie man die sitze verschieben kann und, das allerwichtigste, wie weit nach vorne der fahrersitz geschoben werden kann, damit ich die pedalen erwische. (das geht, man glaubt es kaum, nicht mit jedem auto.)

die fragen konnte mir der verkäufer nicht abschliessend klären. und dann, der gipfel von allem: er verabschiedete mich mit dem namen meines mannes. das ist im prinzip egal, aber wenn ich ein auto anschaue, mich beraten lasse, dann will ich ernst genommen werden, und dazu gehört, dass er zumindest mitgekriegt hat, dass mein name und der im auto-ausweis nicht übereinstimmen.

Sonntag, 6. März 2011

salzb.urg.

ebsalisburg

der eb und ich, wir waren vier tage in der geburtsstadt von wa mozart. es hat verdammt viel spass gemacht. :-) wir hatten eine fünfstündige führung durch die stadt, die die sogenannten bergputzer beinhaltete, und der eb durfte sich sogar von denen abseilen lassen – eine show, speziell für die schweizer gäste, das machen die sonst nicht, wurde uns versichert. auch sonst wars cool, wir haben fein gegessen, mal wieder die ruhe vor den kindern genossen, waren an einem mo-zart-konzert, das schlicht wundervollst war, und ein wenig, wirklich nur ein wenig, schaffen. jetzt ist der alltägliche wahnsinn hier schon wieder eingetreten, es bleibt die erinnerung an ein wunderbares we, das letzte freie wohl auf lange zeit.

und übrigens aus der reihe frau-rage-trifft-promis diesmal folge: friedrich von thun. leider ohne fotobeweis. und: den hab ich in zürich auch schon gesehen. :-)

Dienstag, 1. März 2011

schnischnaschnöpsel.

  • der grosse wurde heute von mir grossherzig in die krippe geschickt. ich brauchte irgendwie einfach einen kinderfreien tag im haus - meine ruhe halt. wobei ich die hälfte des tages mit arbeiten verbrachte.
  • das bringt mich zum zweiten punkt: noch zwei mal schlafen, und dann reisen der eb und ich für ein verlängertes wochenende nach salzburg. das wird der burner! und wenn alles klappt, lern ich endlich mal die ex-frau-ami kennen. :-) ist eine art geschäftsreise und deshalb praktisch gratis, das ist noch viel cooler.
  • direkt dazu übergehend der dritte punkt: das grosse kind hustet. nein, ich habe keine panik, der wird das problemlos überleben. nur: der eb und ich reisen wie erwähnt nach salzburg. und der husten tönt klassisch nach reizhusten, also die ware schon sehr weit oben. es klingt auch nicht so, wie wenn es ihm wehtun würde. die frage ist: soll ich zur sicherheit noch mit ihm zum dökti oder soll ich das problem inklusive telefonnummer meiner mutter überlassen? ich tendiere zu zweiterem.
  • die kleine ist heute vor dem fernseher auf dem teppich eingeschlafen, und als ich sie da so liegen sah, ausgestreckt, sah ich sie mir sehr intensiv an und dachte: gott, ist die gross geworden. dabei ist sie immer noch eher klein. aber so im vergleich zu einem baby ist die kleine dame riesig. sie hat es glaubs auch sehr genossen, ihren kleinen bruder mal wieder in der krippe zu haben.
  • an manchen tagen hab ich das gefühl, das kind im bauch klettert die gebärmutterwand innen rauf und runter, wie es ihm beliebt. manchmal hab ich auch das gefühl, es gräbt sich schon mal durch das tunnel zum ausgang. wie ein maulwurf. ich erinnere mich nicht daran, dieses gefühl bei den anderen beiden auch gehabt zu haben. auch deshalb, weil ich zu dieser zeit massiv schwerer war und wohl auch mehr fruchtwasser hatte. keine ahnung. jedenfalls fühlt es sich recht strange an.
  • überhaupt das dritte, und ich glaube, ich wiederhole mich: ich hab wieder einmal überhaupt nicht im griff, in welcher woche ich mich befinde. irgendwo im siebten monat.
  • rage.

    reloaded.

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